stillen abstillen abgestillt

kurz vor arbeitswiederantritt haben „wir“ tatsächlich abgestillt.nach fast einem halben jahr.so wie es der plan war.kurzfristig war ich mir nicht mehr sicher, ob ich wirklich nach einem halben jahr abstillen werde.obwohl ich mir lange zeit soooo sicher war.aber als es nun endlich so weit war, traute ich mich nicht mehr.ich spürte irgendeinen druck auf mich ausgeübt, und weiß nicht mal genau von wem.daß man so lange zu stillen hat, wie das kind will.und es ist eh das beste so lange wie möglich, wenigstens abends zu stillen.und die pekip gruppen leiterin hat mir angst gemacht, daß abstillen, so schnell garnicht geht und ich unbedingt aufpassen muß, keinen milchstau zu bekommen.unsere hebamme meinte wiederrum, es wird garkein problem.da hatte sie sehr recht.aber es währe auch ein leichtes, nur morgens und abends oder nur abends weiter zustillen.meine beste freundin, die auch nur ein halbes jahr stillen wollte, macht einfach weiter und nun war ich entgültig unschlüssig.was das beste für minirobotti ist und für mich.

klar war für mich, während der arbeitszeit werde ich nicht abpumpen oder das kind zu mir kommen lassen oder nachhause fahren.so begann der schleichende prozess mit dem ersten brei und endete an einem schönen freitag.ich reduzierten die milchmahlzeiten.versuchten diverse brei kombinationen und später ersetzte ich die tages milch einheiten gegen pre milch.minirobotti hat die umstellung von mutter- auf pre milch gut mitgemacht.die krokodilstränen blieben zum glück dabei auch aus.dann habe ich sogar die abendmilch ersetzt.und irgendwann war einfach nicht mehr viel muttermilch zur verfügung und morgens hat das kind die brust sogar verweigert.das war für mich die erlaubnis zum ende unserer gemeinsamen stillzeit.aber was soll ich sagen.ich fühle mich frei.endlich bin ich nicht mehr zuständig für die nahrungsproduktion.

mit meiner entscheidung fühle ich mich gut.weiß nicht wie minirobotgirl das wirklich findet.aber einen seelisch angeschlagenen eindruck macht sie nicht.nur körperlich.natürlich musste robotti noch am selben wochenende ihren ersten schnupfen bekommen.da fühlte ich mich schon etwas schuldig.

ganz zu beginn war das stillen anstrengend und schmerzhaft, danach wurde es einfach alltäglich aber später wurde es sehr schön und gegen ende ganz besonders schön.ich fange jetz noch an mütterlich verklärt zurück zu blicken.am anfang und auch zwischendurch gab es jedoch zeiten, da hätte ich jeden den hals umdrehen können, der zu mir auch nur annähernd etwas sagte wie: „ich glaube sie hat hunger“.ist ja auch schön leicht, das kind somit abzuschieben, wenn es mal ne träne verdrückt.ich werd immernoch ganz wütend, wenn ich nur daran denke.endlich sind der robotervater und ich gleichermaßen dazu in der lage, daß kind zu versorgen.dieser gedanke erleichtert mich sehr.

 

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Ein Gedanke zu “stillen abstillen abgestillt

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