do it yourself

Ich habe eine Gardinen Stange angebracht. Dafür musste ich sechs Löcher in die Wand bohren.

Was für den einen langweiliger Alltagsquatsch ist, ist für den anderen eine wahre Herausforderung. So Kram lasse ich eigentlich ganz. Oder ich beauftrage meinen Bruder.

In meinem Urlaub hatte ich Zeit. Und aus irgendeinem Grund auch die Motivation dazu, mich mit der Bohrmaschine ans Fenster zu stellen und Krach zu machen.

Fachmännisch und penibel zeichnete ich unter Zuhilfenahme des Gliedermaßstabes die zukünftigen Bohrlöcher an. Markierte die Länge der Schrauben/Dübel auf dem Bohrer. Hatte ich mir ja beim Bruder oft genug abgeschaut.

Ich kletterte auf die Leiter und bohrte. Loch Eins super. Loch zwei ok. Loch Drei ??? Wasn da los. Wieso geht das nicht? Loch Vier ahhhh das soll doch tief und nicht breit werden. Abgerutscht.

Dann kletterte ich wieder von der Leiter. Legte die Bohrmaschine bei Seite und litt kurz mal unter Selbstmitleid. Aber nur ganz kurz. Ich hatte doch sturmfrei und besseres zu tun.

Nach vier Tagen Arbeitsleben und vier Feierabend mit Netflix. Ganz alleine ohne die verreist Familie. Nach einer Probestunde Bikram Yoga am freien Freitag packte mich der Ehrgeiz noch mal.

Die Löcher hab ich einfach etwas nach links verschoben und da klappte es auf einmal. Die verkackten Löcher stopfte ich schnell noch mit Gips und taddaaaa .

Da hing sie nun. Unsere Gardinen Stange. Wunderschön und fast fabelhaft. Und ich könnt mir noch immer sekündlich auf die Schulter klopfen. Was für eine Leistung.

Allerdings muss die anderen Gardinenstangen und die Lampen irgendwer anders anbringen. Da wird man ja bekloppt bei.

Reiseangst und Heimweh

Warum ich meinen Kurztrip nach Helsinki so lange rausgeschoben habe ist, auch meiner Angst geschuldet, die Reise zu organisieren. Das liegt mir nämlich nicht. Dabei muss ich mich ja sogar nur um die Flüge kümmern. Und dann noch, verreisen mit Kind. Was wenn das Minirobotgirl nicht mitmacht?

Da hatte ich dann also die Flüge gebucht war froh uns stolz wie Bolle. Und gehe am Tag vorher nochmal alle Verbindungen durch, weil wir keinen Direktflug hatten. Sondern mit Umsteigen in München. Und bei den Informationen kommt heraus, eigentlich könnten 40Minuten für das Umteigen zu knapp sein, bis gerade zu unmöglich. Hab mich erstmal über meine Dummheit geärgert, dass ich so was gebucht hatte. Dann Nervenzusammenbruch, paar Telefonate und Gespräche. Dann scheissdrauf.

Tatsächlich verpassten wir unseren Anschlußflug, etwas Verspätung beim Abflug, beim Landen Verspätung, wegen Nebel und dann saßen wir auch noch in der hintersten Reihe und kamen nicht raus.

Am Flughafen ging es dann alles sehr einfach weiter. Wir waren schon umgebucht, bekamen Essensgutscheine und mussten lediglich auf den nächsten Flug warten. Der bis zum letzten Platz ausgebucht war. Hatten wir wohl Glück gehabt, auch noch mit zu kommen.

Die Zeit, circa 5 Stunden,  ging einigermaßen schnell um. Es befand sich ein super Spielplatz auf unserer Ebene. Der schlimmste Fall war nun also eingetreten, dadurch fehlte uns leider ein Tag Aufenthalt in Finnland. Was bei dem eh schon Ultra kurzem Aufenthalt ziemlich doof war, aber sonst war eigentlich Garnix los. Wie das nun mit einer Kinder Karre am Flughafen läuft (jedesmal weiß man nicht genau wo man sie abstellen soll und wiederbekommt) weiß ich auch.

Auf unserem Rückweg mussten Robotti und ich einen Teil der Strecke zum Flughafen alleine bewältigen. Aber dank genauer Instruktionen, meiner Freundin und einen ziemlich klarem Bahnnetz, schafften wir auch das. Umsteigen, am Flughafen diesmal, lief total reibungslos und wir hatten sogar noch genug Zeit um einen kurzen Spielplatz Stopp einzulegen und die Toilette aufzusuchen.

Und was ich damit nun erzählen wollte? Hat mir ganz gut getan mal wieder etwas zu tun, vor dem ich eigentlich Schiss habe. Ich merke es immer wieder, ich bin so ein Drückeberger, der sich an unangenehmen Situationen rum manövriert und diese möglichst lange vor sich her schiebt. Und Jedesmal freu ich mich hinterher und wunder mich, was daran denn nun so schlimm gewesen sein soll.

Wenn man das nur immer vorher wüsste…

Was die Furcht betrifft, das Kind könne Probleme machen, kann ich nur sagen, es war ebenso unberechtigt. Es gab nur zwei Situationen, die etwas unangenehm waren. Abends, wir schliefen zwei Nächte auswärts, bekam Minirobotgirl Heimweh und wollte zuhause schlafen. Und auf dem Heimweg im Flugzeug verlangte Sie nach Spagetti zum Essen. Nach langem Heulen, weil ich auch echt nix mit hatte um von dem Spagetti Wunsch abzulenken, konnte ich den angebotenen Käse Sandwich etwas modifiziert anbieten. Merke: besser vorbereitet sein.

Den Rest hat Sie mitgemacht, als wäre es etwas ganz Alltägliches. So durch die Gegend zu jetten. Ich habe auch zum aller ersten mal gehört, das Robotti zu einem Fremden (Flugbegleiterin) laut und deutlich ihren Namen und ihr Alter sagte.

 

Sommerurlaub 2017 Montag-Mittwoch Woche 2

Ich habe es gewagt. Meinen Punkt zwei auf meiner diesjährigen Neujahrs Vorsatzliste, umzusetzen. Seid 2016 wollte ich mal wieder meine Freundin Frau Finnland und Sohn besuchen. Sie wohnt außerhalb von Helsinki und beliefert Familie Robotti auf Wunsch mit Kinderkleidung. Dieses Jahr wollte ich endlich wieder selber auf Einkaufstour gehen. In Helsinki. Unsere Kinder können sich auch leiden (was will man mehr) und es immer auch noch Zeit für Museumsbesuche. 

Mittlerweile bin ich zum vierten mal zu Besuch. Einmal komplett ohne Kinder und zweimal mit Minirobotgirl zusammem.

Ehrlich gesagt habe ich es selber schon garnicht mehr geglaubt. So Direktflüge von Hamburg nach Helsinki sind kein Pappenstiel und waren mir doch letztendlich immer zu teuer. Aber nun waren Beide vor kurzem bei uns, da kam die Erinnerung wieder hoch. Außerdem gerieten wir auch in Zeitdruck, weil Finnland Junior bald ein Geschwisterchen bekommt. Und ich noch gerne vor dem Baby vorbeikommen wollte. Die Motivation war also groß, ich quälte mich durch den Buchungsprozess, brauchte irgendwie trotzdem noch einen Arschtritt vom Ehemann. Aber nun ist es vollbracht. Ich freu mich sehr über meinen mini Aufenthalt.

Und ignoriere meine „Weitsich“ einen Flug zu buchen mit nur 40min Zeit zum Umsteigen. Für den Direktflug hatt es halt nicht gereicht.

Das Tablet kam diesmal mit. Und ich muss sagen, es war ne gute Idee. 40 Minuten Umsteigen sind halt einfach nicht genug, bei 20 Min Verspätung und Plätzen in der letzten Reihe.

Minirobotgirl und icj hatten viel Zeit tot zu schlagen. Und verloren auf Grund von Nebel in München einen halben Tag Aufenthalt.

Aber irgendwann sind wir dann doch angekommen. Im #mumintal 😂

KuckKuck

Ja, ist mal wieder viel los im Hause Robotti. Nix besonderes oder Weltbewegendes. Das normale Leben eben. Das reicht ja schon. Wollt ich nur mal gesagt haben.

Mit düsen 1Million Dinge im Kopf herum, die ich machen, umsetzten oder sehen will. Mein Geist sprudelt förmlich über. Weiß garnicht so recht, wo das jetz schon wieder her kommt. Als wenn vor Kurzem neuer Speicherplatz im Hirn frei geworden ist, der nach Input schreit. Doch der Körper ist nicht willig, der ist so scheiße müde.

Ich zitiere mich selbst: 

Man arbeitet nur noch gegen den Verfall

Der Körper soll nicht knackig sein sondern funktionstüchtig. Und das dann auch bleiben über laaaange Zeit. 

Ich müsste Körper und Geist in Einklang bringen. Dann klappt es vielleicht mit dem Umsetzen meiner Vorhaben.

Ein Frühjahrsputz bahnt sich eventuell auch an. 😂 

Wie dem auch sei. Uns geht es gut. Das Leben ist anstrengen aber immerhin haben wir ein schönes. Unf das ist ja das Wichtigste! Es ist freier Freitag und nachdem die Miniroboter im Kindergarten sind hab ich die WoWnung endlich mal wieder für mich ganz alleine. 

Sportskanone

Letztes Jahr habe ich ich mich doch in einem Fitness Studio angemeldet. Ein Jahr bezahlen, daß zweite Jahr kostenlos. Im zweiten Jahr bin ich noch nicht angekommen, aber ich muss mal stolz berichten, abgebrochen habe ich das Ganze noch nicht!

Also, ich gehe nicht häufig, zwischendurch mal garnicht. Aber ich gehe! Ich habe ganz neue Trainings und Sportarten für mich entdeckt. Zum Beispiel finde ich Krafttraining überhauptnicht mehr blöd. Ich habe meinen Sportlichen Horizonte etwas erweitert und ein bißchen modernisiert.

Es gibt da draußen mehr als Bauch Beine Po und Crosstrainer. 😂❤

Optisch sieht man es mir nicht an. Also Gewichtstechnisch hat es mir keine Abnahme beschert. Aber ich kann zum 1. Mal in meinem Leben meinen Bizeps ertasten. Oder beim Umzug konnte ich viel leichter schleppen. Die allgemeine Fitness ist einfach etwas besser geworden. 

Und ich denke das reicht dann auch schon. Daß mit Bewegung mittlerweile sogar Spaß macht hilft auch enorm.

Gestern hatte ich endlich mal mein Springseil mit auf dem Spielplatz. Und den Brustgurt zum Puls messen um. Voll die Sportskanonen eben . Hihi. Ne war richtig anstrengen, nach nicht mal 5 Minuten war ich fertig mit der Welt.

Und abends zuhause dachte ich so, machst mal eben im Flur ein Paar „Burpees“ ich wollte mal sehen ob Robotboy mit turnt. So wie man da immer auf You Tube sieht (wenn man sich dafür denn interessiert) und tatsächlich turnte Robotboy mit. Die Übung ist so anstrengend wie Seilspringen. Ich voll am Schnaufen und am Lachen gleichzeitig. Als ich unsere Turnübung dann Robodad zeigte, damit er sieht wie niedlich sein Sohn dabei aussieht, und wie super er schon hüpfen kann, fand der meine Ausführung allerdings weniger gelungen 😂 womit er vermutlich recht hatte.

Ich üb die einfach noch etwas. Und dann soll er die erstmal nachmachen 😜 

Aufräumen leicht gemacht 

Ich lese für mein Leben gerne Bücher über das Entrümpeln, aufräumen, Minimalismus und Co. Weil ich fasziniert davon bin, und davon träume eine saubere, organisierte und Gerümpelfreie Wohnung zu haben. Ich liebe Ausmisten und Dinge wegschmeißen.

Seit der neuen WoWnung konnten wir unser Hab und Gut praktischerweise nochmal ordentlich reduzieren.

Wie auch immer, voll ist die Bude immernoch und trotz aller Ratgeber sieht es hier aus wie als hätte ne Bombe eingeschlagen. Die Ratgeben lese ich einfach gerne. 

Eigentlich wollt ich euch auch nur mal unseren praktisch Schrank im Flur zeigen. Ich hatte schon immer eine Ramsch Kiste in der alles untergebracht wird, was keinen Platz hat oder erst später einsortiert wird. Klappt für mich ganz gut. Und nun hat jedes Familien Mitglied so eine Schublade.

Die gute Ikea Malm. Kennt jeder. Die oberen kleinen Schubladen gehören Robodad und mir. Die großen gehören der Körpergröße nach dem Familienmitgliedern. Von groß nach klein. In meiner stecken meine Schuhe.

Hier Minirobotgirls Inhalt

Hier Robotboys.

Ich möchte mal sagen, dieser Schrank war ne Spitzen Idee! Sehr praktisch. Die Kinder verteilen so viel Kleinkram der unidentifizierbar ist, in der Wohnung. Da ist es ein Segen, den Kram einfach in deren Schublade zu verfrachten. Mal eben schnell ohne überlegen. Einzelne Handschuhe, Playmobil, Ponys, Ü ei Plastik einfach Alles.

Das System kann ich wärmstems weiter empfehlen.

Frohes aufräumen 😁

Vorsätze 2017

Schnell noch mal die Vorsätze raushauen, bevor das Jahr wieder um ist.

1. Ganz klassisch. Abnehmen. Letztes Jahr bin ich mit Plus Minus Null rausgekommen. Bin zwar zum Sport gerannt aber hab mich schlecht ernährt. Anständigeres Essen und weiter Sport gehören zu diesem Vorsatz dazu.

2. Den für 2016 geplanten Besuch bei Frau Finnland nachholen 

3. Nicht so schnell ausrasten Tipps für ein entspanntes Leben bitte hierher 😁

Letzte Jahr waren die Vorsätze Umziehen und Frau Finnland besuchen. Eins hat geklappt. Abnehmen stand soweit ich weiß nicht aufm Plan. Dafür dann eben dieses Jahr wieder.

die bloggerkrise

Ich erwähnte es ja schon…
Das Bloggen ist bei mir so ein wenig ins Abseits geraten.
Überall habe ich versucht meine Zeit und Kraft zusammen zuhalten. Weil zwei Kinder schon ne ziemliche Herausforderung sind. Und ich teilweile nicht mehr wusste wie ich mein Leben im Griff behalten soll. Irgendwas oder irgendwer kommt immer zu kurz.

Dabei kam mir das schreiben hier auf meinem mini Blog so unwichtig vor und zeitverschwenderisch. Was genau wollte ich hier denn noch erzählen und warum überhaupt.

Nach der Blogpause hab ich keinen Anfang gefunden. Wusste nicht wie ich wieder anfangen möchte und ob überhaupt.

Gerade heute habe ich meiner Freundin Mila mein Leid darüber klagen dürfen. Sie bloggt selber auch. Zu anderen Themen.
Und sie erinnerte mich an meine eigene Aussage. Und zwar, daß ich den minirobotgirl blog auch als Kindertagebuch führe. Und damit hat sie recht.
Ansonsten komm ich ja noch viel weniher dazu irgendwas zu dokumentieren. Stichwort Fotobuch. Haha…

Mitterweile finde ich es aber auch ertwas langweilig nur über kinderkacke und kindergarten zu schreiben. Weshalb ich ja des öfteren mal nur von mir berichte. So wie zum Beispiel von meinem Projekt Kleiderschrank vs Farbe.

Dabei dachte ich dann aber klammheimlich immer: das ist jetz aber nicht über das Minirobotgirl, deren Namen doch den Blog ziert, oder über ihren Bruder den Robotboy. Oder überhaupt irgendwie Muttiblogmäßig.

Kommen wir mal zum Punkt!
Damit kristalliesierte sich folgendes heraus.

  1. Der Blog MUSS doch weiter gehen. Damit ich für später die Erinnerungen fest halten kann.
  2. Ich schreib aber lieber zukünftig auch mal über Dinge die lediglich mich interessieren. 
  3. Scheiß auf die Anderen und scheiß auf Blogkategorien.Das hier ist mein Blog. Der zwar heißt wie meine Tochter und grob unter dem Motto Mutti/Familien/Kinder läuft. Aber letzendlich kann ich die Weite des Internets genau mit dem Schrott füllen, auf den ich Bock hab.

Und siehe da, Problem gelöst. 

I’ll be back

Die Blogpause ist um.Hat es mir gefehlt? jo. Aber es war schon ziemlich gut, nix tippen zu müssen. Es ist im Grunde keine Zeit über, das ist mein Problem. 

Ich will ja, weil es mir Spaß macht aber es stresst mich, gleichzeitig nicht zum aufschreiben zu kommen.

Es bleibt eh so viel liegen und dann möchte ich die Zeit nicht mit Bloggen vertrödeln.

Dazu kommt, daß ich mit WordPress nicht mehr so gut klar komme. Und Tablet sowie Handy diese nervige Spracherkennung haben, die jeden Text zu Grütze macht. Aber drum kümmern will ich mich auch nicht.

Es ist ein Teufelskreis. 

Blogpause

Ich mach den Laden hier mal für nen  Monat dicht. Es ist einfach keine Zeit mehr über für den Blog. Die Facebookseite ist kein Problem. Die läuft so nebenbei. Aber zum Schreiben ist nix über.

Irgendwo muss ich mal einsparen. Und der Blog ist am wenigsten Lebensnotwendig. Weniger ist mehr zur Zeit.

Wir sehen uns dann im November wieder.