Herbst

Das Minirobotgirl fragte mich heute 

Mama, ist jetzt Herbst?

Und ich so „Jaaa mein Kind, es ist Herbst. Schlau erkannt“

Unerwartet traf ich eine Bekannte, mit der ich mich kurz unterhielt. Hinterher gab das Kind bekannt, daß während dessen, genau zwei Blätter runter gefallen waren. Zwei! 

Das Laub auf den Gehwegen wurde wahrgenommen und noch vielmehr die Stellen an denen keines lag.

Das Beste war aber,  daß die Uni anscheinend nicht seine neuen Studenten, sondern den Herbst wilkommen heißt, wenn es nach unserer Tochter geht.

Dann steht auf dem drei farbigem Plakat

  • Auf Grün, es ist Herbst
  • Auf Rot, Morgen ist Herbst
  • Auf Blau, es liegt Laub auf der Strasse (als eine Warnung)

In Wirklichkeit steht da irgendwas von, wie heißen die neuen Semester bei uns Willkommen oder so etwas. Das korrigierte ich zwar, aber Robottis Version gefiel uns beiden VIEL besser!

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do it yourself

Ich habe eine Gardinen Stange angebracht. Dafür musste ich sechs Löcher in die Wand bohren.

Was für den einen langweiliger Alltagsquatsch ist, ist für den anderen eine wahre Herausforderung. So Kram lasse ich eigentlich ganz. Oder ich beauftrage meinen Bruder.

In meinem Urlaub hatte ich Zeit. Und aus irgendeinem Grund auch die Motivation dazu, mich mit der Bohrmaschine ans Fenster zu stellen und Krach zu machen.

Fachmännisch und penibel zeichnete ich unter Zuhilfenahme des Gliedermaßstabes die zukünftigen Bohrlöcher an. Markierte die Länge der Schrauben/Dübel auf dem Bohrer. Hatte ich mir ja beim Bruder oft genug abgeschaut.

Ich kletterte auf die Leiter und bohrte. Loch Eins super. Loch zwei ok. Loch Drei ??? Wasn da los. Wieso geht das nicht? Loch Vier ahhhh das soll doch tief und nicht breit werden. Abgerutscht.

Dann kletterte ich wieder von der Leiter. Legte die Bohrmaschine bei Seite und litt kurz mal unter Selbstmitleid. Aber nur ganz kurz. Ich hatte doch sturmfrei und besseres zu tun.

Nach vier Tagen Arbeitsleben und vier Feierabend mit Netflix. Ganz alleine ohne die verreist Familie. Nach einer Probestunde Bikram Yoga am freien Freitag packte mich der Ehrgeiz noch mal.

Die Löcher hab ich einfach etwas nach links verschoben und da klappte es auf einmal. Die verkackten Löcher stopfte ich schnell noch mit Gips und taddaaaa .

Da hing sie nun. Unsere Gardinen Stange. Wunderschön und fast fabelhaft. Und ich könnt mir noch immer sekündlich auf die Schulter klopfen. Was für eine Leistung.

Allerdings muss die anderen Gardinenstangen und die Lampen irgendwer anders anbringen. Da wird man ja bekloppt bei.

was das Kind noch nicht begreift

Manche Dinge versteht unser Minirobotgirl einfach noch nicht. Habe ich zum Beispiel auf unserem mini Trip festgestellt. Und auch neulich schon, in einem Restaurant. Vermutlich ist das ganz normal und gehört so zum Größerwerden dazu. Aber ich hatte ja vorher noch nie ein Kind und deshalb, ist mir das jetzt erstmal so richtig aufgefallen.

Feste Sitzplätze im Flugzeug. Sie wollte sich gleich auf den nächst besten Platz setzen. Und in unserer Reihe einfach ans Fenster. Jedes mal. Wie in der Bahn eben. Woher soll sie auch wissen, daß es hier anders läuft.

Essenwunsch im Restaurant und Flugzeug. Letztens waren wir mit Robodads Familie Essen. Dort wollte sie Spagetti ohne Alles. Glücklicherweise gab es dort Nudeln. Im Flugzeug wollte sie statt ihrem angebotenen Sandwich ebenfalls Spagetti. In diesen Situationen sollten wir wohl nicht fragen „hast du hunger?“ Sondern eher aufzählen, was es gibt und fragen ob sie davon etwas möchte. Spagetti ohne Alles ist sonst immer ihr Lieblingsessen.

Entfernung. Wie weit sie wirklich weg war, im Urlaub, hat sie überhaupt nicht gecheckt. Abends wollte sie ja nach Hause zum Schlafen. Und am Abreisetag sollte „Papa“ beim tragen des Gepäcks helfen. Daß wir erstmal lange unterwegs sein müssen dafür, ging nicht in ihrem Kopf. Ich werdwohl demnächst mal wieder das TipToi Buch rauskramen mit der Weltkarte. Vielleicht hilft ja.

Zeit. Ebenso unverständlich. Die Reise sollte unbedingt sofort! (am Abend zuvor) losgehen. Einmal schlafen ist zwar ne scheinbar ne logische Ansage, aber da ist ja auch noch die

Geduld. Es soll immer alles sofort losgehen. Umgehend. Egal wie die Umstände gerade so sind. Vertrösten auf Später klappt meist nicht so gut, und auf keinen Fall unter den Tisch kehren. Alles muss stattfinden. Zumindest alles, zu dem man Ja gesagt hat.

Wochentage. Gehört wohl zu den zeitlichen Abläufen, die noch nicht begriffen wurden. Das Sonntags die Läden zu haben interessiert das Kind einfach nicht. Egal wie viele Sonntage wir ihr das schon erklärt haben. Sonntags möchte sie auch manchmal schon in den Kindergarten. Gestern und Morgen werden ganz durcheinander benutzt. Da muss man schon aufpassen und manchmal noch nachfragen, ob einem gerade eine Story aus der Vergangenheit erzählt wird oder etwas was bitte in Zukunft passieren soll.

Reiseangst und Heimweh

Warum ich meinen Kurztrip nach Helsinki so lange rausgeschoben habe ist, auch meiner Angst geschuldet, die Reise zu organisieren. Das liegt mir nämlich nicht. Dabei muss ich mich ja sogar nur um die Flüge kümmern. Und dann noch, verreisen mit Kind. Was wenn das Minirobotgirl nicht mitmacht?

Da hatte ich dann also die Flüge gebucht war froh uns stolz wie Bolle. Und gehe am Tag vorher nochmal alle Verbindungen durch, weil wir keinen Direktflug hatten. Sondern mit Umsteigen in München. Und bei den Informationen kommt heraus, eigentlich könnten 40Minuten für das Umteigen zu knapp sein, bis gerade zu unmöglich. Hab mich erstmal über meine Dummheit geärgert, dass ich so was gebucht hatte. Dann Nervenzusammenbruch, paar Telefonate und Gespräche. Dann scheissdrauf.

Tatsächlich verpassten wir unseren Anschlußflug, etwas Verspätung beim Abflug, beim Landen Verspätung, wegen Nebel und dann saßen wir auch noch in der hintersten Reihe und kamen nicht raus.

Am Flughafen ging es dann alles sehr einfach weiter. Wir waren schon umgebucht, bekamen Essensgutscheine und mussten lediglich auf den nächsten Flug warten. Der bis zum letzten Platz ausgebucht war. Hatten wir wohl Glück gehabt, auch noch mit zu kommen.

Die Zeit, circa 5 Stunden,  ging einigermaßen schnell um. Es befand sich ein super Spielplatz auf unserer Ebene. Der schlimmste Fall war nun also eingetreten, dadurch fehlte uns leider ein Tag Aufenthalt in Finnland. Was bei dem eh schon Ultra kurzem Aufenthalt ziemlich doof war, aber sonst war eigentlich Garnix los. Wie das nun mit einer Kinder Karre am Flughafen läuft (jedesmal weiß man nicht genau wo man sie abstellen soll und wiederbekommt) weiß ich auch.

Auf unserem Rückweg mussten Robotti und ich einen Teil der Strecke zum Flughafen alleine bewältigen. Aber dank genauer Instruktionen, meiner Freundin und einen ziemlich klarem Bahnnetz, schafften wir auch das. Umsteigen, am Flughafen diesmal, lief total reibungslos und wir hatten sogar noch genug Zeit um einen kurzen Spielplatz Stopp einzulegen und die Toilette aufzusuchen.

Und was ich damit nun erzählen wollte? Hat mir ganz gut getan mal wieder etwas zu tun, vor dem ich eigentlich Schiss habe. Ich merke es immer wieder, ich bin so ein Drückeberger, der sich an unangenehmen Situationen rum manövriert und diese möglichst lange vor sich her schiebt. Und Jedesmal freu ich mich hinterher und wunder mich, was daran denn nun so schlimm gewesen sein soll.

Wenn man das nur immer vorher wüsste…

Was die Furcht betrifft, das Kind könne Probleme machen, kann ich nur sagen, es war ebenso unberechtigt. Es gab nur zwei Situationen, die etwas unangenehm waren. Abends, wir schliefen zwei Nächte auswärts, bekam Minirobotgirl Heimweh und wollte zuhause schlafen. Und auf dem Heimweg im Flugzeug verlangte Sie nach Spagetti zum Essen. Nach langem Heulen, weil ich auch echt nix mit hatte um von dem Spagetti Wunsch abzulenken, konnte ich den angebotenen Käse Sandwich etwas modifiziert anbieten. Merke: besser vorbereitet sein.

Den Rest hat Sie mitgemacht, als wäre es etwas ganz Alltägliches. So durch die Gegend zu jetten. Ich habe auch zum aller ersten mal gehört, das Robotti zu einem Fremden (Flugbegleiterin) laut und deutlich ihren Namen und ihr Alter sagte.

 

SommerUrlaub 2017

Wenn die #WoWnung minütlich weiter im Chaos versinkt. Du dir an Tag 1 den Hals verrenkst, beim rumturnen mit den Kind. Du morgens um 7 schon überlegst, wie du deinen Wunsch nach Bingewatching mit der langen Weile deiner Kinder vereinbaren kannst. Du dir wünscht die Kita hätte offen, und dir um 10uhr der erste Nervenzusammenbruch verrät, daß du jetz wohl auf den Spielplatz musst, dann weißt du, du hast Urlaub.

Minirobotgirls Geburtstag Teil 2

An Teil 2 waren eigentlich meine Freundinnen und die Großeltern eingeladen. Freitag nachmittags zum Kaffeenlatsch. Normalerweise ist Freitag Nachmittag ja eher ungünstig, aber zur Zeit theoretisch machbar für alle.

Opa Robodad allerdings musste arbeiten, den sahen wir erst zu Teil 3 der Festlichkeiten. Dafür kam Oma Robodad nochmal ganz kurz vorbei zum Hallo sagen.

Tante Pomme brachte Vormittags ihr Geschenk vorbei. Während die Kinder noch im Kindergarten und ich in den Vorbereitungen steckte.

Aber Nachmittags kamen dann meine Eltern und Anni mit Kalle und Lene zu Besuch. Drei Erwachsene und zwei Kinder. Was schon eine kleine Party ergab.

Die „Partys“ waren sowieso absichtlich klein gehalten und auf mehrere Tage verteilt. Weil ich zwar alle einladen wollte aber auch nicht die Bude vollstopfen wollte. Denn wenn zu viele Leute gleichzeitig kommen, kann man sich ja nie auf die Leute konzentrieren. Das gilt auch für die Kinder. Und so konnten alle ganz entspannt zusammen sitzen und die Kinder zusammen spielen.

Es gab schnell zubereitete Dinge zum Essen. Crepes und eine Gemüse Pizza, Kekse und Gemüse Sticks.

Guten Morgen 

Bzw KEIN guten Morgen  Jeder Morgen ist beschissen. Ich kann es nicht anders vormulieren. Diese Woche probiere ich es mal wieder anders. Aber es läuft auch nur auf ein muksches Minirobotgirl hinaus. 

Diese Woche fahren wir HVV. Es regnet wie in Ströhmen und außerdem schlafen die Kinder, wenn wir zu Fuß gehen, in der Karre wieder ein. Dann ist das Geheule besonders groß. Beim Minirobotgirl zumindest.

Mit dem HVV sehe ich keine Möglichkeit eine Karre mitzunehmen. Egal wie wir fahren da sind immer zwei Treppen nach oben, die ich schleppen muss. Also trag ich Roboboy aufm Rücken und erwarte vom Minirobotgirl, daß es läuft. Diese Erwartungshaltung meinerseits führt natürlich jeden Tag zu Unmut. Ich erwarte estwas von meiner Tochter. Was sie sowieso nicht erfüllt. Schlechte Vorraussetzungen. 

Der morgendliche Fußgang mit der Doppel Karre zum Kindergarten macht mir wenigstens Spaß. HVV fahren geht einfach garnicht.

Auto fahren ist ebensowenig eine Lösung. Da muss ich beide Kinder zum Auto schleppen und dann auf einem Parkstreifen parken, wo nur mit Parkschein erlaubt ist. Dann Kinder wieder ausm Auto zum Kita schleppen. Wenn sie auf der 10 Minuten Fahrt gerade wieder eingepennt sind. 

Für heute Abend habe ich beschlossen, die Kinder, wenn ich Heim komme Bettfertig zu machen. Essen und dann ab ins Bett. 

Ich sehen keine Lösung. Wenn ich später zur Arbeit gehen würde, käme ich  Abends noch später nach Hause oder muss den „freien“ Freitag wieder abgeben. Morgens dann eventuell besser. Der Rest des Tages wieder schlechter.

Also müssen die Kinder früher ins Bett. Ganz früh. Als wenn das klappen würde! 

Es ist echt zum heulen. Wenn mans genau nimmt, heult Minirobotgirl auch in der Kita wenn sie nach Feierabend durchschläft. 

Pures Überleben

Oder wenn die Eltern krank sind. Oder man hat doch mehr zu lachen als gedacht.

 Robodad ist ja schon ne Weile sehr heftig erkältet.   Ich zog am Mittwoch nach. Es kam über Nacht war fies und heftig.

Diagnose Bronchitis.

Wenn sie Eltern krank sind ist Schicht im Schacht. Nix läuft mehr. Jeder Handschlag wird unterlassen. Gegessen wird was da ist. Getrunken wird halt Tee. Die Wäsche türmt sich gen Himmel und der Abwasch gleich hinterher.

Minirobotgirl muß mit mir im Bett puzzeln. Und Robotboy strohmert halt irgendwo durch die WoWnung, wenn er nicht im Dauerlauf Peppa Wutz kucken darf.

Und dann sind da all diese Termine…Zehntausend Jahre in Vorraus ausgemacht. Die machen mich echt fertig.

Wo man früher einfach tot im Bett lag muss man nun immer im Stand by Mode mitlaufen und funktionieren. 

Das gute an einer Bronchitis ist, man merkt wieviel man doch zu lachen hat. Denn Lachen versucht man tunlichst zu vermeiden. Artet nur in schlimmste Husten krämpfen aus. Und davon hatten wir doch ein paar 😊
UNIVERSELLE GUTE BESSERUNG AN ALLE ROTZNASEN DIESER WELT! 

Puppenhausgeschichten

Zu Weihnachten bekam Minirobotgirl ein dreistöckiges riesiges Puppenhaus. Von Ihrer Oma und den Urgroßeltern.

In Adventskalender steckten jeden Tag ein paar Kleinigkeiten. 

Und von meinen Eltern gab es ein Set von Playmobil dazu.

All Das zusammen, plus dem bereits Vorhandenen, ergibt ein herrliches Durcheinander. In der Puppenhaus Villa, können neben den kleinen Figuren auch Barbies leben. (Übrigens ein wichtiges Auswahl Kriterium. Welche Puppen dort einziehen sollen.) 

Im oberen Stockwerk passiert meistens Alles auf einmal. Dort stehen die meisten Möbel, dicht an dicht, jedes Utensiel liegt herum und die Puppen und Püppchen feiern Puppenhaus Partys.

Im zweiten Stock ist es sehr viel entspannter.

Im Erdgeschoß herrscht tote Hose. Minirobotgirl spielt im stehen, weshalb der Bär im Oberstübchen tobt. 

WoWhnung!

Normalerweise kommt hier jetzt der Wochenrückblick. Aber heute möchte ich vorher glücklicherweise von meinem 8uhr Termin am Hafen berichten von vor zwei Wochen. 

Da habe ich nämlich unseren 

Mietvertrag 

unterschrieben. Wie mittlerweile jeder wissen müsste. Etwas unpassend war Robodad ja auf Geschäftsreise und konnte erst am drauf folgenden Montag unterschreiben.

Doch mittlerweile haben wir schon die Schlüssel, dürfen offiziel am 16. einziehen. Die alte Bude ist gekündigt, ein paar Dinge stehen sogar schon in der neuen Wohnung. Wie zb. unser Tannenbaum 

Man beachte bitte den wunderschönen Fußboden 😀

 Die Suche war ziemlich nervenaufreibend. In einem Jahr haben wir 13 Wohnungen angeschaut. was ungefähr bloß eine Wohnung im Monat ist. Die Termine ballten sich aber meist Wochenweise zusammen. Während unserer Suche merkten wir schnell, daß wir wohl Abstriche machen müssen. Wobei ich unsere neue WoWhnung schon ziemlich nah an perfekt, für uns, finde.

Hauptstraße ist zwar nicht geil, die damit  einher gehende Geräuschkulisse hätten wir auch nicht gebraucht. Aber eigentlich hört man die nichtmal besonders. Wir haben Platz!!!!!! Jedes Kind bekommt ein Zimmer .Es gibt einen Fahrstuhl. Unseren Stadtteil müssen wir zwar verlassen. Doch wir sind irgendwie auf unsere Ecke geblieben. Ich  bin halt einfach verliebt und freue mich schon auf den Umzug. Oder besser auf die Zeit danach.

Top aktuel versinken wir im Chaos.Und fragen uns wie wir da wieder raus kommen sollen. Aber mit genug Umzugkartons und einer Woche Urlaub wird das schon werden.

Juhu. 2017 kann kommen.